Die Altersstruktur reicht von ca. 20 bis 60 Jahren.
Bei älteren PatientInnen entscheidet die zum Aufnahmezeitpunkt vorherrschende, individuelle Konstitution und Teilnahmefähigkeit am therapeutischen Setting.

  • Frauen und Männer mit chronischer, stoffgebundener Abhängigkeitserkrankung
  • Abhängigkeitserkrankte Mütter mit Kind
  • Polytoxikomane Klienten (Drogen, Medikamente, Alkohol)
  • PatientInnen mit alkoholbedingten amnestischen Syndrom (Korsakow-Syndrom)
  • Alkoholtoxische Polyneuropathie
  • Hirnorganisches Psychosyndrom nach chronischem Alkoholabusus
  • Latente Alkoholhalluzinosen
  • PatientInnen mit so genannten „Doppeldiagnosen“ (chronisch Abhängige mit neurotischen und/oder schizophrenen Störungen)

Die Verweildauer richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten des Klienten,
sowie den therapeutischen Erfordernissen.

  • Vorausgegangene Entgiftung
  • Falls notwendig eine adäquate, medikamentöse Grundeinstellung
  • Akzeptanz der Hausordnung und bestehender Regeln
  • Bereitschaft zur Teilnahme am Therapieangebot und zur individuellen Zusammenarbeit
  • Übernahme von Aufgaben im Gemeinschaftsleben
  • Akute Suchtmittelintoxikation
  • Reine Opiatabhängigkeit
  • Akute Psychose / akute psychische Störungen
  • Akute Suizidgefährdung
  • Einstufung in eine Pflegestufe
  • Ausgeprägte Körperbehinderungen (z.B. starke Gehbehinderung)
  • Vorhandene Kostenübernahme
  • Krankenversicherung (KK oder Kostenträger)
  • Sozial-/Anamnesebericht, Arztbericht
  • Erst- oder Folgebelehrung durch das Gesundheitsamt
  • Schriftliche Einwilligung des Betreuers
  • Privathaftflicht wäre wünschenswert
  • §53 Eingliederungshilfe
  • §61 Hilfe zur Pflege – in Verbindung mit
  • §67 Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten findet
    grundsätzlich durch den Patienten freiwillig statt.

Vorausgehend ist eine Vorstellung durch Beratungsstellen, psychiatrische Einrichtungen, Fachkliniken, Sozial- und Gesundheitsämter, Betreuungsvereine und private Berufsbetreuer. Hierzu ist es notwendig, dass ein intensives Informationsgespräch mit dem Patienten und dem Betreuer stattfindet. Somit ergibt sich die Möglichkeit zur Hausbesichtigung und dem Kennen lernen des Teams, sowie des therapeutischen Konzepts.